Ich habe eine erste Einkommensart definiert!

Genau genommen geht es nicht richtig um ein Einkommen, sondern eher um Geld das man nicht ausgibt. Bedeutet, dass man es nicht verdienen muss und ggf. sogar noch etwas zum Sparen übrig bleibt. Klingt doch super!

Und worum geht es? Um die Verschwendung. Sie begegnet uns überall, den ganzen Tag: Wenn ich den Kühlschrank aufmache, die Vorratsschränke, den Kleiderschrank, in die Kinderzimmer sehe, mich über den zugestellten Keller ärgere oder irgendwas auf dem Dachboden suche. Es stresst mich, morgens vor einem vollen Kleiderschrank zu stehen und nichts zum Anziehen zu finden.

Einfach Wahnsinn, wie viel Zeug wir haben und es wird nicht genutzt, teilweise wissen wir gar nicht mehr, dass es noch da ist. Und noch ärgerlicher, gerade bei Lebensmitteln, wir schmeißen viel zu viel weg, weil wir es gar nicht alles essen können.

Ich denke, dies ist die subtilste Einkommensquelle und für uns als Familie zu gleich die Schwerste. Wir werden unser Einkaufsverhalten hinterfragen und deutlich ändern müssen, aufräumen, aussortieren und wegschmeißen. Tief verwurzelte Glaubensätze und die Art wie momentan unser Belohnungssystem funktioniert (Ich arbeite so viel, also hab ich mir das jetzt verdient!) werden wir grundlegend ändern müssen. Ich bin gespannt wie wir die Kinder mit einbeziehen können und habe schon ein paar Ideen es ihnen schmackhaft zu machen.

Aber wo fangen wir an?

Ich neige dazu immer erst einen Plan zu machen. Dann eine To Do Liste. Dann das Ganze mit meinem Kalender abzugleichen um festzustellen, dass jetzt ein schlechter Zeitpunkt ist mit irgendwas größerem anzufangen, weil wir in 10 Tagen in den Urlaub fahren, außerdem hat die Große morgen schwimmen… Merkt ihr was?? Ich auch. Also wollte ich es diesmal anders machen.

Und so haben wir mit dem ersten Schritt einfach begonnen: Ich brauche unsere Konten nicht zu analysieren oder erstmal ein halbes Jahr Haushaltsbuch zu führen um zu wissen, dass wir viel zu viel Geld in die mehrmalig stattfinden, wöchentlichen Einkäufe stecken. Also haben wir uns ein monatliches Budget gesetzt für Tanken, Drogerieartikel und Lebensmittel. Der Einfachheit halber teilen wir es durch 4 (kommt nicht ganz hin, ich weiß) Wochen und heben es zur Mitte der Woche vom Konto ab, immer für die folgende Woche.

Unser Vorgehen?

Wir gehen nur noch mit Bargeld einkaufen. So sehen wir auf Anhieb wie viel Geld noch zur Verfügung steht und ich habe mich heute schon dabei ertappt wie ich etwas wieder zurück ins Regal gelegt habe, weil es mir plötzlich irre teuer erschien. Läuft also!

Wir werden höchstens 2x in der Woche einkaufen gehen. Wir essen viel Obst und Gemüse, mit nur einem Einkaufstag kämen wir da nicht hin. Vielleicht ergibt sich aber auch ein „Großeinkaufstag“ und ein „Gemüse- und Obstkauftag“. Wir werden sehen.

Wir machen vorher eine Einkaufsliste. Mega banal, aber momentan kaufen wir nach Gefühl, Lust und Laune ein. Ganz schlecht, wenn dann zuhause entweder etwas fehlt oder jetzt zum dritten Mal in den Vorratsschrank wandert. Wahrscheinlich macht auch eine Essensliste Sinn, da bin ich dran.

Wir gehen ohne die Kinder einkaufen, d.h. einer von uns geht alleine einkaufen. Das wird mal mega entspannt! Nein, im Ernst, es wird einfach teurer, wenn die lieben Kleinen mit im Wagen sitzen.

Unsere Ziele?

Liegen wahrscheinlich auf der Hand, aber es tut gut sie hier nochmal schwarz auf weiß festzuhalten:

  • Kontrolle über die Ausgaben
  • Kaufen was wirklich benötigt wird
  • Wegschmeißen/Verschwendung vermeiden
  • Zeit für andere Dinge zu haben

Das wird super werden! Unser Einkaufsverhalten ist ein erster Schritt und indem wir danach anfangen grundlegend hier aufzuräumen schaffen wir uns eine gute und übersichtliche Basis von der aus wir ohne Ballast und schweres Gepäck den weiteren Weg in Richtung finanzielle Freiheit gehen können.

Ich werden dazu hiermit eine kleine Reihe starten und immer mal wieder berichten, wie weit fortgeschritten wir sind. Vielleicht hat der ein oder andere von euch sehr hilfreiche Ideen, gerne her damit, hinterlasst mir einfach einen Kommentar!

Eure Judith