Hier war es ganz schön ruhig in letzter Zeit, zum einen waren wir 2 Wochen im Urlaub und zum anderen hält mich neben dem ganzen Haushaltskram auch mein Hauptjob ziemlich auf Trab. Und, vielleicht merkt ihr das schon an meiner Wortwahl, ich habe mich dazu entschieden endlich in mein Nebengewerbe einzusteigen und fange an, mir etwas aufzubauen. Aber eins nach dem anderen:

Ich möchte euch kurz in meine Überlegungen mit reinnehmen, einfach, weil es so viele Denkprozesse gerade bei mir auslöst. Seit ein paar Monaten schon konsumiere ich alles Mögliche zu Themen wie Persönlichkeitsentwicklung, MoneyMindset, Finanzielle Freiheit und Selbstständigkeit. Podcasts, Blogs, virtuelle Trainings und jede Menge Bücher sind dabei. Vieles ist thematisch miteinander verwoben, gehört zusammen oder baut auf einander auf. Ich habe alles aufgesogen wie ein Schwamm, mehrere Konzepte geschrieben und mir überlegt was ich machen kann. Mein Kopf ist voll mit Theorie und tatsächlich habe ich an der ein oder anderen Stelle für mich auch schon ganz frei gedacht und überlegt, was möchte ich machen? Was liegt mir? Was habe ich für Vorstellungen von einem Business?

Oft war ich Feuer und Flamme für meine Ideen, habe gezeichnet, gerechnet und recherchiert. Leider endete so eine Überlegung bei mir ganz schnell mit dem Fakt, dass uns erstmal über einen gewissen Zeitraum ein Gehalt fehlt. Der Druck dann ein Business aufbauen zu müssen welches in kürzester Zeit mind. mein Gehalt kompensiert, wenn nicht sogar noch mehr Kohle abwirft und mich berühmt macht, weil ich es ja auch allen Ungläubigen und Pessimisten da draußen beweisen möchte, war bei mir enorm hoch, sorgte für viel Frust und war extrem blockierend. Viele Ideen erstickten noch im Keim und zwischenzeitlich war ich mir nicht mehr sicher, ob ich das alles noch so will. Warum nicht einfach weitermachen? Ist doch auch gemütlich, so im Büro und so.

Ich bin lange Zeit damit schwanger gegangen und erst im Urlaub hatten auch mein Mann und ich mal Zeit in Ruhe einiges zu durchdenken und zu besprechen. Weg von Zuhause, weg von diversen Ablenkungen und den abendlichen To Dos die anlaufen sobald die Kinder im Bett sind, eine Flasche Wein dazu: Miteinander reden hilft! Wir hatten sogar schon die erste gemeinsame Business Idee! Zugegeben, am nächsten Morgen und nüchtern betrachtet haben wir das Ganze wieder verworfen, aber okay. Wir haben verschiedene Szenarien besprochen, worst case, best case. Was passiert, wenn… und wie geht es uns dabei? Können wir, jeder einzeln von uns und auch zusammen, damit umgehen? Wo liegen unsere (persönlichen) Grenzen?

Jetzt ist dieser Druck nicht mehr da, jetzt weiß ich, dass wir das gemeinsam schaffen und ich einfach niemandem etwas beweisen muss. Ich limitiere mich nicht mehr von Anfang an und kann meine Ideen ganz anders durchdenken. Sogar noch wichtiger: Ich kann einfach anfangen und ausprobieren. Mal gucken wie es läuft, Fehler machen, Erfahrungen sammeln, meinen Werdegang adjustieren und wann immer nötig neu ausrichten. Vielleicht kommt am Ende etwas ganz Anderes dabei raus als ich es jetzt vor Augen habe. Ist doch mega spannend! Aber noch wichtiger: Ich fange an. Jetzt! Ich zerdenke meine Ideen nicht mehr, ich rede sie mir nicht mehr 2 Tage später klein und lasse mir alles möglichen Gründe einfallen, warum dies jetzt so nicht funktioniert.

Ich möchte gar nicht mit einem Business starten dass mich morgen zum Gewerbeamt rennen und eine Gewerbeanmeldung ausfüllen lässt. Wo ich erstmal mit Papierkram beschäftigt bin und administrative Prozesse auslöse die zum jetzigem Zeitpunkt noch völlig unnötig sind. Ich möchte vielmehr mit einem Thema starten, dass bei uns immer wieder hochkommt und genau das wiederspiegelt was mich in der letzten Zeit viel beschäftigt: Familie + Finanzen

Denn bei all den Überlegungen die ich so hatte in der letzten Zeit kam ich im Grunde immer wieder auf diese beiden Themen. Ich habe selber bei uns gemerkt, wie eng beides miteinander zusammenhängt, welche Gewohnheiten und Glaubenssätze dran hängen die sowohl für das eine als auch für das andere blockierend wirken. Wie selbstverständlich es für uns ist, dass wir unsere Kinder nur morgens und abends sehen, weil wir den Rest des Tages unsere Zeit gegen Geld tauschen. Das macht man halt so, jeder geht arbeiten. Jeder ist doch froh, wenn er einen Job wie unseren hätte. Jeder meckert über den Montag und freut sich auf Freitag. Jeder versucht die Zeit dazwischen irgendwie rumzukriegen, entweder ohne groß aufzufallen oder nur darum bemüht es seinen Vorgesetzen recht zu machen. Habt ihr das schon mal hinterfragt? Habt ihr schon mal überlegt, dass es möglich ist das nicht bis 67 zu machen? Wir jedenfalls wollen das einfach nicht mehr akzeptieren und werden etwas ändern.

Ich möchte in Zukunft, hier ausführlich und über Insta kurz und knackig, Strategien, Tipps und Ideen mit euch teilen, die uns helfen unsere Finanzen in den Griff zu bekommen und dadurch mehr Zeit für die Familie zu haben.

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In diesem Sinne: Let’s rock it!

Eure Judith