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Thank god, its Friday!! Hoch die Hände, Wochenende! Dieses Gefühl kennt ihr sicher… Wer nicht?! Man ackert die ganze Woche, hat Deadlines, folgt Agenden, muss spontan, flexibel und kreativ sein, bisschen Improvisationstalent ist dabei auch angebracht. Zuhause dann Kinder, Hund, Haushalt, Alltag eben. Und hoffentlich wird niemand krank. Dann kann man sich zwei ganze Tage lang auszuruhen und endlich all die Dinge erledigen die in den letzten Tagen liegen geblieben sind. Da ist doch Wochenendstress vorprogrammiert!!

Diese Woche war bei mir so unglaublich vollgestopft, hauptsächlich mit Arbeits-Themen. Teilweise weil ich es so wollte, teilweise weil es halt einfach mein Job ist und ich dafür bezahlt werde.

So war ich Montag und Dienstag bei einem Verhandlungstraining für unsere Ein- und Verkäufer dabei. Normalerweise organisiere ich diese Trainings aus dem Büro heraus, übernehme also alle administrativen Aufgaben rund um die Organisation eines Trainings, das Teilnehmermanagement z.B. oder die Korrespondenz mit Dritten wie Hotels und den Trainern. Jetzt durfte ich mal an die Front und bin total begeistert! Super Inhalte, tolle Trainerin, mega Kollegen, ich habe einfach eine Menge für mich selber mitnehmen können.

Mittwoch und Donnerstag dann große Veranstaltung mit Vorstandsbeteiligung inhouse. Mega Wichtig, mhm… Aber, auf solchen Veranstaltungen ist es bei uns mittlerweile üblich, dass wir Gastredner dabeihaben. Leute aus anderen Unternehmen die bestimmte Methoden zur Prozessoptimierung bei sich schon implementiert haben und dann darüber berichten wie sie es umgesetzt haben. Hier hatten wir am Donnerstag einen tollen Redner aus einem mittelständischen Unternehmen, sehr sympathisch und unglaublich kompetent. Sein Vortrag, seine Präsentation konnte ich Abends fast 1:1 meinem Mann wiedergegeben, so viel ist hängen geblieben.

Zwei Veranstaltungen diese Woche die unterschiedlicher nicht sein konnten, aber eines doch gemeinsam hatten: Menschen, die mit ihrem Training, mit ihrer Präsenz und Überzeugungskraft anderen Menschen Inhalte vermitteln können und dabei eine Menge Spaß machen und haben.

Vielleicht weil ich mich zur Zeit viel selbst reflektiere und mit Themen wie Persönlichkeitsentwicklung, Selbstständigkeit und finanzielle Unabhängigkeit beschäftige hatte ich diese Woche zwei interessante Learnings die definitiv einen Platz auf meinem Visionboard (ja, hierzu kommt auch bald was!) bekommen werden:

#1: Ich möchte meinen Herz-Job machen! Finanzielle Freiheit oder Unabhängigkeit heißen für mich nicht den Rest meines Lebens unter Palmen zu schmoren. Es ist vielmehr die Möglichkeit das zu machen woran ich Spaß habe. Mit Menschen zusammen zu arbeiten, die tatsächlich etwas bewegen wollen und nicht den Vorgaben eines Managements hinterherrennen um das EBIT zu verbessern.  Auch wenn das bedeuten würde noch mehr zu arbeiten als diese Woche. Irgendwie bin ich mir sicher, dass es sich nicht wie Arbeit anfühlen wird.

#2: Ich möchte auf die Bühne! In nur einer Woche durfte ich zwei Menschen kennenlernen die durch ihre Vorträge und Trainings andere Menschen dabei unterstützen neue Ideen zu entwickeln und in dem was sie tun wollen besser zu werden. Und das auf eine Art die so unaufdringlich und authentisch war, dass es einfach nur Spaß gemacht hat, mit ihnen diese Zeit zu verbringen. Tatsächlich kann ich mir vorstellen, etwas in diese Richtung zu machen!

Und so hatte diese anstrengende Woche doch ihr Gutes und ich kann mich jetzt zurücklehnen und das Wochenende Wochenende sein lassen weil ich die Gewissheit habe, dass sich hier bald etwas ändern wird. Wie sieht es bei euch aus? Könnt ihr dem ganzen Arbeitsalltag etwas Gutes abgewinnen? Kennt ihr das Gefühl, dass sich genau jetzt etwas ändern kann? Hinterlasst mir gerne einen Kommentar und macht euch ein schönes Wochenende!

Eure Judith